Schadenersatzrecht

Haftpflichtrecht – Schadenersatzrecht – Regressrecht – Versicherungsrecht

Dieser Themenkomplex befasst sich mit der Durchsetzung oder Abwehr von Schadenersatzansprüchen aus verschiedensten Teilbereichen. Lediglich beispielhaft seien hier Ansprüche aus Kfz-Unfällen, Produkthaftung oder vertragliche Ansprüche genannt.

In diesem Bereich des Zivilrechts wird geregelt, wann ein Geschädigter einen bei ihm eingetretenen Schaden von jemand anderem ersetzt verlangen kann.  Als Schaden gilt jeder Nachteil, welcher jemandem an seinem Vermögen, seinen Rechten oder seiner Person zugefügt worden ist.

Um Schadenersatzansprüche geltend machen zu können, ist zu prüfen, ob nachstehende Voraussetzungen für einen Ersatz erfüllt sind:

  • Kausalität, d.h. der Dritte, der verpflichtet werden soll, muss den Schaden verursacht haben.
  • Rechtswidrigkeit, d.h. der Dritte muss gegen die Gebote oder Verbote der Rechtsordnung verstoßen haben.
  • Rechtswidrigkeitszusammenhang, d.h. die übertretene Norm will gerade diesen eingetretenen Schaden verhindern.
  • Verschulden, d.h. wenn der Dritte ein rechtswidriges Verhalten setzt.

Schadenersatzansprüche verjähren in 3 Jahren ab Kenntnis des Geschädigten vom Schaden und von der Person des Schädigers.

Regress bedeutet Rückgriff, also die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen, die sich beispielsweise daraus ergeben, dass einer von mehreren Schädigern dem Geschädigten alleine Ersatz geleistet hat und in der Folge von den anderen Schädigern anteilig Ersatz verlangt.

Ein praktisches Anwendungsgebiet ergibt sich bei der außergerichtlichen und gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen oder der Abwehr ungerechtfertigter Schadenersatzansprüche im Versicherungsbereich.